Sprache und Denken 4.0 2018-01-04T14:42:10+00:00

Sprache und Denken 4.0. Denkblockaden überwinden. (1 Tag)

Im Bereich des Managements sind Kommunikation und „Arbeit“ nicht mehr zu trennen, da ein Großteil des Arbeitsalltages mit Kommunikation verbracht wird: E-Mails, Meetings, Planung, Steuerung und Führung sind allesamt Sprachhandlungen, die Sprechen, Schreiben, Lesen sowie Zuhören involvieren.

Diverse Studien zeigen dabei den Zusammenhang von wertschätzender, verständlicher Kommunikation und dem Erfolg des mittleren Managements in Bezug auf seine Zielerfüllung; auf der Mikroebene betrifft dies etwa die Mitarbeiterzufriedenheit, das Vorbeugung von Konflikten/Abmildern von Krisen durch eine gelungene Wortwahl sowie die identitätsstiftende Funktion innerhalb des Teams.

Dies kann jedoch nur gelingen, wenn Manager*innen eine reflektierte (Sprach-)Haltung einnehmen und sich bewusst werden, dass Sprache und Denken korrelieren. Es macht beispielsweise einen großen Unterschied zu sagen, „ich gönne mir mehr Ruhe“ anstatt „ich lasse mich weniger hetzen“. Während beim ersten Satz ein gewünschter Zielzustand verbalisiert wird, erden andere neuronale Netze aktiviert als bei der Verbalisierung des Vermeidungszustands (= hetzen). Menschen, die eher zu Vermeidungszielen neigen, zeigen weniger gute Stimmung, erhöhte Angst, reduzierte Zufriedenheit und fühlen sich weniger kompetent, Ziele in Handlungen umzusetzen.

Durch Sprache können demnach Welten erschaffen, aber auch blockiert werden. Gleichsam gilt es, die Welt mit den Augen des Gesprächspartners sehen zu lernen und sprachlich an dessen Wissen anzuknüpfen.

Der Workshop bietet Ihnen (neuro-)linguistisch fundierte Methoden, um Sprache und Kommunikation mit einem potentialsteigernden Denken zu verknüpfen; Denkblockaden werden durch sprachliche Übungen abgebaut, um die sprachliche Interaktion wertschätzender und damit effektiver zu machen. Im Vordergrund steht dabei immer die potentielle Wirkung beim Gegenüber, um Mitarbeiter*innen wirksam zu erreichen.

Darauf dürfen Sie sich freuen:

  • Ihr sprachlicher Ausdruck in Wort und Schrift verbessert sich; dies zahlt auch auf Ihre Präsentations- und Artikulationsfähigkeit ein.

  • Ihr Arbeitsalltag fällt Ihnen leichter, denn Sie besitzen einen Überblick an Kontaktpunkten, die es (sprachlich) zu beachten gilt.

  • Gespräche laufen sprachlich effektiver ab und sind von höherer Zufriedenheit auf beiden Seiten gekennzeichnet, da Sie flexibler reagieren können: mittels Empathie, aktivem Zuhören oder den richtigen Fragen, die Sie stellen.

  • Ihre Argumentationsführung in Meetings ist verständlicher. Sie knüpfen stärker an das Vorwissen Ihres Gegenübers an.

  • Sie kommunizieren auf „Augenhöhe“ und erreichen somit Ihr Ziel schneller und nachhaltiger, etwa, indem Sie mittels speziellen Fragetechniken arbeiten, anstatt Anweisungen top-down zu geben.

Inhalte:

  • Übersicht sprachliche Touchpoints im Management

  • Mentale Selbstsabotage und sprachliche Transformation

  • Führung durch Sprache: Stimmführung, Artikulation, Wording, Bilder, Storytelling und Analogien

  • Kommunikations- und Fragetechniken: Wissen des Gegenübers erarbeiten

  • Dialogizität anstatt Monologe: aktives Zuhören

  • wertschätzende Kommunikation auf „Augenhöhe“ und Anteil nehmen

optional:

  • Linguistische Gesprächsanalyse

  • Textanalyse bereitgestellter Medien

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